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Projekte zum Diabetes mellitus


Diabetesbarometer
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Versorgungsepidemiologie des Diabetes mellitus
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Komplikationen des Diabetes mellitus: Häufigkeit und Kosten.
Eine Analyse der Versichertenstichprobe AOK Hessen/KV Hessen
für das
Jahr 2009 (KoDIM-Update)
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Diabetes mellitus: Patienten mit inzidenter Insulintherapie
im Jahr 2006

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Häufigkeit, Versorgung und Kosten
der
diabetischen Augenkomplikationen
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Prävalenz und Behandlung des Diabetes mellitus, 2002-2004
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Kosten des Diabetes mellitus in Deutschland
(KoDiM-Studie Teil I, II und III)

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Prävalenz und ambulante Versorgung des Diabetes mellitus
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Diabetesbarometer

Der Diabetes mellitus gehört zu den Krankheiten, bei denen in entwickelten Ländern mit einer weiter steigenden Prävalenz gerechnet wird. Mögliche Einflussfaktoren der steigenden Prävalenz sind nicht nur die Alterung der Bevölkerung und eine verbesserte Versorgung, sondern auch die Zunahme von Risikofaktoren (hier vor allem Adipositas) in der Bevölkerung. Ziel der Studie ist es, auf der Basis der Versichertenstichprobe AOK Hessen/KV Hessen die
Entwicklung der Prävalenz, der Versorgung und der Kosten des Diabetes mellitus für die Jahre 1998 bis 2012 - in jährlicher Fortschreibung - darzu-
stellen.

Ingrid Köster, Dr. Ingrid Schubert

Laufzeit: März 2009 bis März 2014
Fördernde Institution: Novo Nordisk Pharma GmbH

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Versorgungsepidemiologie des Diabetes mellitus

Diabetes mellitus ist eine Erkrankung mit hoher und weiterhin steigender Prävalenz. Die Begleit- und Folgeerkrankungen sind schwerwiegend. Die Behandlungskosten sowie die Folgekosten durch krankheitsbedingten Arbeitsausfall sind beträchtlich. Auf der Basis der Versichertenstichprobe AOK Hessen/KV Hessen wird eine versor-
gungsepidemiologische Analyse zum Diabetes mellitus durchgeführt. Sie untersucht die
Exzessmorbidität und Exzessmedikation bei Diabetikern im Vergleich zu Kontrollen. Sie analysiert Patienten-
charakteristika prävalenter Diabetiker bei Beginn einer antidiabeti-
schen Medikation und betrachtet den
Medikationsverlauf und die Morbiditätsentwicklung inzidenter Diabetiker über acht Jahre.

Dr. Veronika Lappe, Dr. Ingrid Schubert

Laufzeit: Juli 2012 bis März 2013
Fördernde Institution: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH

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Komplikationen des Diabetes mellitus: Häufigkeit und Kosten. Eine Analyse der Versichertenstichprobe AOK Hessen/KV Hessen für das Jahr 2009 (KoDIM-Update)

Der Diabetes mellitus stellt eine der größten Herausforderungen für das Gesundheitssystem in Deutschland und anderen Industrie-
nationen dar. Dies liegt an der Chronizität dieser Erkrankung und seiner hohen und weiterhin zunehmenden Prävalenz, den komplexen Behandlungserfordernissen sowie den schwer wiegenden Folge-
erkrankungen, die beträchtliche Ressourcen der Gesundheits-
versorgung beanspruchen. Neben der Prävention des Diabetes mellitus durch gesundheitsfördernde Maßnahmen kommt der Vermeidung und Verzögerung der Progression Diabetes bedingter Komplikationen eine hohe Public Health Relevanz und große gesund-
heitsökonomische Bedeutung zu. Die hier durchgeführte Studie schließt an die KoDiM-Studie (Daten von 2001) an. Auf der Basis der Versichertenstichprobe AOK Hessen/KV Hessen sollen zum einem
Schätzungen zur Häufigkeit der Komplikationen des Diabetes mellitus vorgenommen sowie die Kosten der Komplikationen für das Jahr 2009 erhoben und analysiert werden.

Ingrid Köster, Dr. Ingrid Schubert

Laufzeit: Dezember 2011 bis Juli 2012
Fördernde Institution: Novo Nordisk Pharma GmbH,
Lilly Deutschland GmbH

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Diabetes mellitus: Patienten mit inzidenter Insulintherapie
im Jahr 2006


Die Prävalenz des behandelten Diabetes mellitus hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. Damit einher geht auch eine Zunahme des Antidiabetikaverbrauchs und der damit verbundenen Kosten, bedingt sowohl durch die größere Zahl Behandelter als auch durch eine Intensivierung der Therapie. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung sowie der nach wie vor kontroversen Diskussion um den Stellenwert der Analoga und neuerer oraler Antidiabetika, ist eine Untersuchung zur Versorgung der Insulinempfänger von großem Interesse. Im Zentrum der hier durchgeführten Untersuchung stehen inzidente Insulinempfänger, d. h. Versicherte - Diabetiker -, die im Jahr 2006 erstmals eine Insulinverordnung erhalten haben. Globale Ziele der auf der Basis der Versichertenstichprobe AOK Hessen/
KV Hessen durchgeführten Untersuchung sind eine
Schätzung der Insulininzidenz (Insulintherapie bei Typ 2 Diabetes), eine Beschrei-
bung der Medikation zum Zeitpunkt der ersten Insulintherapie sowie eine
Darstellung der Kosten (der Diabetiker/des Diabetes) im ersten Jahr der Insulintherapie.

Ingrid Köster, Dr. Ingrid Schubert

Laufzeit: März 2009 bis Oktober 2009
Fördernde Institution: Novo Nordisk Pharma GmbH

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Häufigkeit, Versorgung und Kosten der diabetischen Augenkomplikationen

Ziel der Studie war eine Schätzung der Häufigkeit Diabetesbedingter Augenkomplikationen für das Jahr 2004 sowie eine Darstellung der auf die Behandlung der Komplikation entfallenden Versorgung und damit verbundener Kosten. Datenbasis war die Versichertenstich-
probe AOK Hessen/KV Hessen. Bei 53,5% der Diabetiker und 34,6% der Kontrollen (alters- und geschlechtsgleiche Personen ohne Diabetes) wurden im Jahr 2004 ambulante und/oder stationäre Augendiagnosen dokumentiert. Katarakte waren mit 28,3% die häufigsten Diagnosen bei Diabetespatienten (Kontrollen: 18,4%), gefolgt von Affektionen der Netzhaut mit 23,0% (Kontrollen: 9,2%), darunter 14,8% Retinopathien (Kontrollen: 2,1%). Die Behandlung der Augenerkrankungen kostete pro Diabetespatient und Jahr im Durchschnitt 109 Euro (Kontrollen: 59 Euro). Die höchsten Pro-Kopf-Kosten wiesen Diabetiker mit Glaskörperblutung (1904 Euro), Makulaödem (552 Euro) und Blindheit (407 Euro) auf. Kontrollen mit vergleichbaren Erkrankungen des Auges zeigten geringere Kosten als betroffene Diabetespatienten. Hochgerechnet auf Deutschland waren 2004 knapp 2,6 Mio. der ca. 6,5 Mio. Diabetiker betroffen. Sie verursachten 670,3 Mio. Euro Kosten für die Behandlung der Augen (Kontrollen 346,7 Mio. Euro).

Ingrid Köster, Dr. Ingrid Schubert

Laufzeit: Oktober 2006 bis Dezember 2006
Fördernde Institutionen: Lilly Deutschland GmbH

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Prävalenz und Behandlung des Diabetes mellitus, 2002-2004

Dieses Projekt umfasst verschiedene Auswertungskomplexe. Mit dem Ziel
zeitliche Trends darzustellen, werden die Untersuchungen zur Prävalenzschätzung, Versorgung und Kosten des Diabetes mellitus für die Jahre 2002 bis 2004 weitergeführt. In der Untersuchung werden auch erstmalig Versterbende der Jahre 2002-2004 mit in die Analyse einbezogen. Darüber hinaus soll die Adipositashäufigkeit bei Diabe-
tikern auf der Basis der Diagnosenennung im Vergleich zu einem Kontrollkollektiv von Nichtdiabetikern untersucht werden und die lipidsenkende Behandlung von Diabetikern mit Fettstoffwechsel-
störungen mit Nichtdiabetikern mit Fettstoffwechselstörungen hinsichtlich der Verordnung von Lipidsenkern (Statine, Fibrate und andere) verglichen werden.

Literatur:
Trends in der Prävalenz und ambulanten Versorgung
von Menschen mit Diabetes mellitus.

Eine Analyse der Versichertenstichprobe AOK Hessen/
KV Hessen im Zeitraum von 1998 bis 2004
Hauner Hans, Köster Ingrid, Schubert Ingrid
Deutsches Ärzteblatt 2007; 104: A2799-2805

Ingrid Köster, Dr. Ingrid Schubert, Prof. Dr. Hans Hauner
(TU München)

Laufzeit: Dezember 2005 bis November 2006
Fördernde Institutionen: Nationales Aktionsforum Diabetes mellitus

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Kosten des Diabetes mellitus in Deutschland
(KoDiM-Studie Teil I, II und III)


Die
gesundheitsökonomische Analyse des Diabetes auf der Basis der Versichertenstichprobe AOK Hessen/KV Hessen für das Jahr 2001 gliederte sich in drei Teile.

Teil I hatte zum Ziel, die Daten der Stichprobe aufzubereiten und zu überprüfen, in wie weit vorhandene, an früheren Stichproben der
PMV forschungsgruppe entwickelte Auswertungsstrategien zum Diabetes - hier insbesondere zur Definition der Diabetiker -, auf den Datensatz der Versichertenstichprobe AOK Hessen/KV Hessen anwendbar sind.

In Teil II der Studie wurden die jährlichen direkten Kosten für Behandlung, Rehabilitation und Pflege sowie die indirekten Kosten für Arbeitsunfähigkeit und Frühberentung berechnet. Die Angaben wurden differenziert nach Alter, Geschlecht und Schweregrad der Erkrankung (Indikator: Art der Antidiabetikatherapie) sowie nach Art der Leistungen (ambulante ärztliche Leistungen, Arzneimittel, Heil- und Hilfsmittel, sonstige ambulante Leistungen wie beispielsweise Fahrtkosten und häusliche Krankenpflege, stationäre Behandlung, Leistungen der Pflegeversicherung, Arbeitsunfähigkeit und Früh-
berentung). Es wurden die
mittleren jährlichen Kosten eines Diabetikers geschätzt. Weiter wurde nach Diabetes-unabhängigen und Diabetes-abhängigen Kosten (Diabetes-Exzess-Kosten) differenziert. Hierzu wurde für jeden Diabetiker (n=26.971) ein in Bezug auf das Geburtsjahr und Geschlecht gleicher Paarling aus den durchgängig Versicherten ohne Diabetes zufällig gezogen und deren Kosten
(= Diabetes-unabhängige Kosten) berechnet.

In
Teil III der Studie wurden Häufigkeit und Kosten der diabetischen Komplikationen untersucht. Vorrangiges Ziel war es, die direkten Kosten der Krankenversorgung (SGB V) für die einzelnen Kompli-
kationen zu schätzen. Es wurden die diabetestypischen Erkrankungen der Nieren, Augen und Füße, kardiale und zerebrale vaskuläre Erkrankungen sowie Stoffwechselentgleisungen unterschieden.

Hier finden Sie die
Pressemitteilung (pdf 50 kb) der Pressekonferenz zur KoDiM-Studie vom 28.07.2005 in Berlin und die Dokumentation der Ergebnisse (pdf 119 kb). Weitere Literatur zur Studie finden Sie nachstehend sowie unter Publikationen.

Literatur:
Direct costs of diabetes mellitus in Germany -
CoDiM 2000-2007
Köster Ingrid, Huppertz Eduard, Hauner Hans, Schubert Ingrid
Experimental and Clinical Endocrinology & Diabetes 2011;
119: 377-385

Medical costs of diabetic complications. Total costs
and excess costs by age and type of treatment.

Results of the German CoDiM study.
Ferber Liselotte von, Köster Ingrid, Hauner Hans
Experimental and Clinical Endocrinology & Diabetes 2007;
115: 97-104

The cost burden of diabetes mellitus:
the evidencefrom Germany - the CoDiM Study
Köster Ingrid, von Ferber Liselotte, Ihle Peter,
Schubert Ingrid, Hauner Hans
Diabetologia 2006; 49: 1498-1504

Heterogenität der Kosten bei Patienten mit Diabetes mellitus:
Die KoDiM-Studie

Köster Ingrid, Hauner Hans, von Ferber Liselotte
Deutsche Medizinische Wochenschrift 2006; 131: 804-810

Kosten der antihyperglykämischen Behandlung des
Diabetes mellitus.

Einfluss von Lebensalter, Therapieart und Komplikationsstatus: Ergebnisse der KoDiM-Studie 2001
von Ferber Liselotte, Köster Ingrid, Hauner Hans
Medizinische Klinik 2006; 101: 384-393

Ingrid Köster, Dr. Liselotte von Ferber, Prof. Dr. Hans Hauner
(TU München)

Laufzeit: Teil I: Juli bis September 2002,
Teil II: April bis November 2003,
Teil III: Dezember 2003 bis Mai 2004
Fördernde Institutionen: Aventis Pharma Deutschland GmbH,
Pfizer Deutschland GmbH

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Prävalenz und ambulante Versorgung des Diabetes mellitus

Ziel dieser Studie war die Erfassung der Prävalenz des bekannten Diabetes mellitus auf der Basis der Versichertenstichprobe der
AOK Hessen und KV Hessen für die Jahre 1998 bis 2001.

In die Auswertung gingen jährlich ca. 320.000 Versicherte ein, die jeweils in den einzelnen Jahren durchgängig in der AOK versichert waren. Personen mit Diabetes wurden jahresweise anhand der regelmäßigen
Nennung der Diagnose nach ICD-10 und der regelmäßigen Verordnung von Insulin oder oralen Antidiabetika identifiziert.

Auf der Datengrundlage der Abrechnungsbelege wurden alle
ambulanten medizinischen Leistungen von Patienten mit Diabetes im Vergleich zu einer alters- und geschlechtsgleichen Gruppe Versicherter ohne Diabetes (Kontrollgruppe) ausgewertet.

Literatur:
Prävalenz des Diabetes mellitus in Deutschland 1998 - 2001:
Sekundärdatenanalyse einer Versichertenstichprobe der AOK Hessen/KV Hessen
Hauner Hans, Köster Ingrid, Ferber Liselotte von
Deutsche Medizinische Wochenschrift 2003; 128: 2632-2637

Ambulante Versorgung von Patienten mit Diabetes mellitus
im Jahr 2001.
Analyse einer Versichertenstichprobe der AOK Hessen/
KV Hessen
Hauner Hans, Köster Ingrid, Ferber Liselotte von
Deutsche Medizinische Wochenschrift 2003; 128: 2638-2643

Ingrid Köster, Dr. Liselotte von Ferber, Prof. Dr. Hans Hauner
(TU München)

Laufzeit: Oktober 2002 bis März 2003
Fördernde Institutionen: Deutsche Diabetes Gesellschaft

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versorgungsepidemiologie
qualitätssicherung
sekundärdatenanalyse