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Projekte zu Herz-Kreislauferkrankungen


Vergleichende Analyse zur Adhärenz bei Patienten mit Herzinsuffizienz
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Blutungsereignisse und ischämische Schlaganfälle unter direkten oralen Antikoagulantien versus Phenprocoumon bei Patienten mit Vorhofflimmern
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Spastik nach akutem Apoplex: Versorgung vor dem Hintergrund
einer AWMF-Leitlinie

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Schlaganfallpatienten mit stationär behandeltem Erstinsult
im Jahr 2006: Epidemiologie, Mortalität, Rehabilitation und Pflege

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Messbarkeit der de facto-Compliance kardiovaskulärer Leitlinien
und ihrer Determinanten

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Untersuchung des Zusammenhangs zwischen
Behandlungsart, Leistungsintensität und Behandlungsergebnis
am Beispiel des
Myokardinfarktes, der Herzinsuffizienz
und der Demenzerkrankung

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Vergleichende Analyse zur Adhärenz bei Patienten mit Herzinsuffizienz

Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände – führt zurzeit die
PHARM-CHF-Studie (»Pharmacy-based interdisciplinary Program for Patients with Chronic Heart Failure: A Randomized Controlled Trial«) durch. Das Ziel der Studie ist es, zu untersuchen, ob eine kontinuierliche, interdisziplinäre Intervention die Therapie-
treue (Medikamentenadhärenz) verbessert sowie die Sterblichkeit und Krankenhausaufenthalte bei älteren Patienten mit chronischer Herz-
insuffizienz reduziert. Zur Untersuchung der Adhärenz werden durch die PMV forschungsgruppe methodische Vorarbeiten geleistet. Es wird u.a. der Frage nachgegangen, wie sich
verschiedene Methoden der Adhärenzmessung bei Herzinsuffizienzpatienten auf Basis von Routinedaten (hier der BARMER GEK) in ihrem Ergebnis unterschei-
den. Eine Literaturstudie zu Methoden der Adhärenzmessung mittels Routinedaten wurde vorgeschaltet.

Peter Ihle

Laufzeit: April 2016 bis Januar 2017
Fördernde Institution: ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände

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Blutungsereignisse und ischämische Schlaganfälle unter direkten oralen Antikoagulantien versus Phenprocoumon bei Patienten mit Vorhofflimmern

Zur Prävention von Schlaganfällen bei Patienten mit Vorhofflimmern stehen neben den Vitamin-K-Antagonisten, wie dem in Deutschland verwendeten Phenprocoumon, seit 2012 die direkten oralen Anti-
koagulantien
(DOAK) Rivaroxaban, Dabigatran und Apixaban sowie seit August 2015 auch Edoxaban zur Verfügung. Die unerwartet hohe Anzahl an Verdachtsmeldungen von Blutungsereignissen unter DOAKs, die der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft und dem BfArM im Rahmen des Spontanerfassungssystems uner-
wünschter Arzneimittelwirkungen gemeldet wurden, sind Ausgangs-
punkt für dieses Projekt, in dem die
Häufigkeit von Blutungsereig-
nissen, ischämischen Schlaganfällen und Mortalität bei Patienten mit Vorhofflimmern unter antikoagulatorischer Therapie mit DOAKs versus Phenprocoumon ermittelt wird
. Patienten werden während eines maximal 2-jährigen Follow-up Zeitraums beobachtet. Eine Überlebenszeitanalyse wird mittels competing risks Ansatz durch-
geführt. Datengrundlage für diese Untersuchung sind Routinedaten von ca. 24 Millionen AOK-Versicherten, die vom Wissenschaftlichen Institut der AOK zur Verfügung gestellt werden.

Ingrid Köster, Dr. Ingrid Schubert

Laufzeit: Mai 2015 bis April 2017
Fördernde Institution: AOK Bundesverband

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Spastik nach akutem Apoplex: Versorgung vor dem Hintergrund einer AWMF-Leitlinie

Das Projekt untersucht die
Häufigkeit des akuten Apoplex und nachfolgender Lähmung und beleuchtet die Versorgung von Patienten mit spastischer Lähmung nach akutem Apoplex vor dem Hintergrund der AWMF-Leitlinien »Therapie des spastischen Syndroms«.

Dr. Veronika Lappe, Dr. Ingrid Schubert

Laufzeit: September 2010 bis Januar 2011
Fördernde Institution: Merz Pharmaceuticals GmbH

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Schlaganfallpatienten mit stationär behandeltem Erstinsult
im Jahr 2006: Epidemiologie, Mortalität, Rehabilitation und Pflege


Ziel der Studie ist eine
Schätzung der Häufigkeit des akuten Schlag-
anfalls definiert über eine Krankenhausentlassungsdiagnose I61, I63, I64 auf der Basis der Versichertenstichprobe AOK Hessen/KV Hessen und die Untersuchung von
Mortalität und medizinischer Versorgung im ersten Jahr nach Schlaganfall. Es wird die Inanspruchnahme in Bezug auf neurologische Komplexbehandlung, ambulante und stationäre Reha-Maßnahmen sowie Pflege nach SGB XI in Abhängigkeit vom Alter und Geschlecht der Schlaganfallpatienten untersucht.

Ingrid Köster, Dr. Ingrid Schubert

Laufzeit: August 2010 bis Oktober 2010
Fördernde Institution: AOK Hessen, KV Hessen,
Hessisches Sozialministerium

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Messbarkeit der de facto-Compliance
kardiovaskulärer Leitlinien und ihrer Determinanten


Die große Varianz im Kenntnisstand von Ärzten bzgl. Therapie-
empfehlungen im Bereich von Herzkreislaufkrankheiten ist belegt. Weit weniger untersucht sind die daraus resultierenden Folgen für die
Therapiequalität. Dies wirft die Frage nach der Messbarkeit der Versorgungsqualität und damit nach der Darstellbarkeit der Leitliniennähe therapeutischen Verhaltens auf. Für die Klärung der Belastbarkeit sowohl von Qualitätsindikatoren als auch der verwen-
deten Datenquellen sind externe Validierungsverfahren notwendig, die im jeweiligen kulturellen Kontext durchgeführt werden müssen.

Im Rahmen dieses Projektes sollen am Beispiel der Behandlung der Hypertonie, der Herzinsuffizienz und der chronischen KHK nach Myokardinfarkt folgende Aspekte untersucht werden:
de facto-Compliance: Wie unterscheiden sich Ärzte mit guter
   Leitlinienkenntnis in ihrer konkreten Behandlungsqualität
   ausgewählter Herzkreislauferkrankungen von Ärzten mit geringer
   Leitlinienkenntnis?
Einflussfaktoren: Welche Faktoren fördern oder hemmen die
   Leitlinienumsetzung im Praxisalltag auf Seiten des Arztes bzw.
   durch ihn antizipiert auf Seiten des Patienten?
face validity: Welche Indikatoren zur Darstellung der Therapie-
   qualität und Umsetzung der Leitlinie halten Hausärzte für valide
   und einsetzbar?

Das Projekt umfasst folgende vier inhaltlich aufeinander aufbauenden Arbeitspakete:
Entwicklung sowohl eines Fragenbogens zur Leitlinienkenntnis
   als auch eines Indikatorensets (Methode: Fokusgruppe)
Durchführung einer postalischen Arztbefragung mit dem Ziel
   der Erhebung der perzeptiven Leitliniencompliance.
Durchführung einer Praxisuntersuchung als Machbarkeitsstudie
   zur Erfassung der de facto-Leitliniencompliance, zur Prüfung der
   Validität und zur Adjustierung der Indikatoren sowie zur Ein-
   schätzung der Praxistauglichkeit der Leitlinienempfehlungen
   mittels Dokumentenanalyse und Arztinterview.
Entwicklung eines Interviewleitfadens für die Praxisuntersuchung.
   Ziel ist - im Rahmen eines Folgeprojekts - ein qualitativ validierter
   Fragebogen zur Untersuchung der Determinanten der Arzt-
   compliance.

Prof. Dr. Hans-Wilhelm Höpp (Klinik III, Universität zu Köln),
Dr. Ingrid Schubert, Prof. Dr. Holger Pfaff (ZVFK, Köln),
Dr. Jens Hagemeister (Klinik III, Universität zu Köln),
Ute Karbach (ZVFK, Köln)

Laufzeit: Juli 2006 bis Dezember 2008
Fördernde Institution: Bundesärztekammer

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Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Behand-
lungsart, Leistungsintensität und Behandlungsergebnis
am Beispiel des Myokardinfarktes, der Herzinsuffizienz
und der Demenzerkrankung


Beispielhaft soll für drei Krankheiten untersucht werden, inwieweit bestimmte erwünschte Versorgungsergebnisse unter Alltags-
bedingungen und in einer unselektierten Population erreicht werden. Die Studie beruht auf einer Analyse der Versichertenstichprobe
AOK Hessen/KV Hessen, die eine sektorübergreifende Längsschnitt-
betrachtung des Inanspruchnahmeverhaltens von Versicherten über einen Zeitraum von 5 Jahren erlaubt. Geprüft wird, ob eine
leitlinien-
nahe Behandlung
mit prognoseverbessernder Medikation von Patienten mit Myokardinfarkt bzw. Herzinsuffizienzpatienten mit einer geringeren Gesamtmortalität (als primärer Endpunkt) einhergeht. In Bezug auf Demenzpatienten wird überprüft, ob sie mit einer medikamentösen Behandlung in geringerem Umfang und zu einen späteren Zeitpunkt (stationäre) Pflege in Anspruch nehmen.

Dr. Ingird Schubert, Prof. Dr. Reinhard Griebenow (Klinken der Stadt Köln gGmbH), Dr. Jutta Küpper-Nybelen

Laufzeit: Oktober 2005 bis September 2007
Fördernde Institution: BMBF

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versorgungsepidemiologie
qualitätssicherung
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