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Projekte zu Muskel-Skeletterkrankungen


Arthritis: Patientencharakteristika, Versorgungssituation, Krankheitskosten und Behandlungsmuster
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Rheumatoide Arthritis: Inzidenz, Prävalenz
und Therapieregime
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Screening auf
Hüftdysplasie
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Versorgungssituation von Patienten mit
chronisch lumbalen
Rückenschmerzen
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Arthritis: Patientencharakteristika, Versorgungssituation, Krankheitskosten und Behandlungsmuster

Der Fokus dieses Projektes zur Arthritis liegt auf der
rheumatoiden Arthritis, einer Autoimmunkrankheit, die sich durch eine chronische Entzündung der Gelenke und einer daraus resultierenden Schädigung der Gelenke auszeichnet. Die medikamentöse Behandlung erfolgt durch First-line-Medikamente wie nichtsterodiale Antirheumatika (NSAIDs), Analgetika und Glucocorticoide sowie durch Second-line-Wirkstoffe, die disease-modifying anti-rheumatic drugs (DMARDs). Patienten, die nicht auf eine Therapie mit First-line-Medikamenten oder konventionellen DMARDs ansprechen, werden auch mit Biologika (biologische DMARDs) behandelt.

Die Ziele dieser Studie sind die
Beschreibung der Charakteristika (Alter, Geschlecht, Komorbiditäten) sowie der Versorgung und Kosten der Behandlung von inzidenten und prävalenten Arthrits-Patienten. Außerdem sollen für inzidente Patienten Behandlungsmuster in den 365 Tagen nach Inzidenzdiagnose dargestellt werden. In den Unter-
suchungen wird zwischen Patienten, die mit versus ohne Biologika behandelt werden, unterschieden.

Datenbasis ist die Versichertenstichprobe AOK Hessen/KV Hessen. Es werden inzidente Arthritis-Patienten der Jahre 2009 und 2010 zum Zeitpunkt der Inzidenzdiagnose sowie in den 365 Tagen nach Inzi-
denzdiagnose und prävalente Arthrits-Patienten im Querschnitt des Jahres 2011 untersucht. Ein Fall-Kontroll-Ansatz dient der Darstellung von Exzess-Inanspruchnahme und -Kosten. Dazu werden Kontrollen herangezogen, die 1:4 nach Alter und Geschlecht gematcht wurden.

Dr. Rebecca Hein, Dr. Ingrid Schubert

Laufzeit: Februar 2013 bis Januar 2014
Fördernde Institution: Evidera

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Rheumatoide Arthritis: Inzidenz, Prävalenz und Therapieregime

Die rheumatoide Arthritis ist eine Autoimmunkrankheit, die sich durch eine chronische Entzündung der Gelenke und einer daraus resultie-
renden Schädigung der Gelenke auszeichnet. Die medikamentöse Behandlung erfolgt durch First-line-Medikamente wie nichtsterodiale Antirheumatika (NSAIDs), Analgetika und Glucocorticoide sowie durch Second-line-Wirkstoffe, die disease-modifying anti-rheumatic drugs (DMARDs). Patienten, die nicht auf eine Therapie mit First-line-Medi-
kamenten oder konventionellen DMARDs ansprechen, werden auch mit Biologika (biologische DMARDs) behandelt.

Ziel dieses Projektes ist die
Schätzung von Inzidenz und Prävalenz (jeweils für die Jahre 2005 bis 2011) der Arthritis. Außerdem werden Anzahl und Anteil der prävalenten Patienten im Querschnitt des jeweiligen Jahres (2005 bis 2011) nach relevanten Therapieregimes berichtet. Hierbei sind Therapien von Interesse, die konventionelle und/oder biologische DMARDs als Mono- bzw. Kombinationstherapie umfassen. Zusätzlich werden Anzahl und Anteil der Patienten mit Beginn des interessierenden Therapieregimes im jeweiligen Jahr (2005 bis 2011) dargestellt. Die Therapieregimes werden dann hinsichtlich Dauer und Wechsel zwischen unterschiedlichen Regimes untersucht. Datenbasis für die Untersuchung ist die Versicherten-
stichprobe AOK Hessen/KV Hessen (1998 bis 2011).

Dr. Veronika Lappe, Dr. Sascha Abbas, Dr. Rebecca Hein,
Dr. Ingrid Schubert

Laufzeit: Oktober 2013 bis Dezember 2013
Fördernde Institution: Roche Pharma AG

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Screening auf Hüftdysplasie

Ziel der Studie ist eine Darstellung der
Häufigkeit der Diagnose »Hüftdysplasie« (ICD: Q65) bei Kindern im ersten Lebensjahr. Für Kinder mit Diagnose wird die Inanspruchnahme von Früherken-
nungsuntersuchungen (U2, U3), sonographische Untersuchung der Säuglingshüften, Physiotherapie/Krankengymnastik, Chirotherapie, Verordnung von Hüftbandagen sowie stationäre Leistungen (nach OPS), die im Zusammenhang mit der Hüftgelenksdysplasie stehen, dargestellt. Die Untersuchung basiert auf den Daten der Versicher-
tenstichprobe AOK Hessen/KV Hessen des Jahres 2006.

Ingrid Köster, Dr. Ingrid Schubert

Laufzeit: Februar 2010
Fördernde Institution: Institut für Soziale Pädiatrie und Jugendmedizin, Ludwig-Maximilians-Universität München
(Prof. Dr. R. von Kries)

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Versorgungssituation von Patienten mit
chronisch lumbalen Rückenschmerzen


Ziel der Studie war es, am Beispiel des chronisch lumbalen Rückenschmerzes zu untersuchen,
welche Variablen in den
GKV-Daten für Prävalenz- und Inzidenzschätzungen und für versorgungsepidemiologische Analysen herangezogen werden können. Datenbasis war die Versichertenstichprobe AOK Hessen/
KV Hessen.

Die Untersuchung der Dokumentation der Diagnose Rückenschmerz zeigte, dass sich der Rückenschmerz über die
ICD-10-Diagnose M54 gut erfassen ließ. Eine Einbeziehung spezifischer Rückendiagnosen, die klinisch mit lumbalen Schmerzen verbunden sind, erschien nicht notwendig, da der Rückenschmerz sehr häufig zusätzlich neben anderen Rückendiagnosen kodiert wurde. So fand sich im Beobach-
tungsjahr 2002 bei knapp 60% der Patienten mit spezifischen Rückendiagnosen (ICD-10 M40-M53) auf Krankenscheinen auch eine Schmerzdiagnose dokumentiert. Eine Einschränkung auf lumbale Rückenschmerzen war auf der Basis des 4-stelligen ICD-Schlüssels nur begrenzt möglich. Die
Chronizität wurde anhand der Behand-
lungsdauer im Verlauf eines Zwei-Jahres-Zeitraums (2001-2002) operationalisiert.

Die administrative
Prävalenz betrug in der Studienbevölkerung (n=274.983 Versicherte) rd. 11,7% (alters- und geschlechtsstan-
dardisiert auf Deutschland: 10,8%). Zur Schätzung der Inzidenz des chronisch lumbalen Rückenschmerzes wurde ein Beobachtungs-
zeitraum von drei Jahren (2000-2002) herangezogen. Die admini-
strative
Inzidenz wurde auf 2,4% (Risikobevölkerung: n=226.930; standardisiert) geschätzt.

In der versorgungsepidemiologischen Analyse wurden die präva-
lenten Fälle (n=32.189) im Querschnitt eines Jahres und die inzidenten Fälle (n=4.461) im ersten Behandlungsjahr jeweils mit Matched-Pairs-Gruppen hinsichtlich ihrer
Inanspruchnahme und Kosten verglichen. Betrachtet wurden sowohl die Inanspruchnahme insgesamt als auch spezifische im Zusammenhang mit Rücken-
schmerzen stehende Parameter (Röntgen, Physiotherapie, Massagen, Schmerzmittel etc.). Die Analysen wurden differenziert nach Versor-
gungsbereichen wie beispielsweise vertragsärztliche Leistungen
(s. Abbildung), Heilmittel, Hilfsmittel, Krankenhausbehandlung, Rehabilitation und nach soziodemografischen Merkmalen (z. B. Alter, Geschlecht).

Ingrid Köster, Dr. Ingrid Schubert, Peter Ihle

Laufzeit: Juli 2004 bis Februar 2005
Fördernde Institutionen: AOK Bundesverband

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versorgungsepidemiologie
qualitätssicherung
sekundärdatenanalyse