home kontakt impressum links  
pmv logo  
bild:
 
versichertenstichprobe
versichertendatenbank
datenschutz
gps
   
   
   
   


Projekte zur Methodik


Untersuchung zur
Erfassung von Schweregraden in Routinedaten bei ausgewählten Diagnosen: Literaturüberblick und Routinedatenanalyse zu unterschiedlichen Operationalisierungen sowie deren Bewertung
zum Text...


Validierungsschritte und Prävalenzschätzungen zu ausgewählten Erkrankungen auf der Basis von GKV Routinedaten
zum Text...


EUROSTAT Pilotprojekt zur Morbiditätsstatistik
zum Text...




Untersuchung zur Erfassung von Schweregraden
in Routinedaten bei ausgewählten Diagnosen: Literaturüberblick und Routinedatenanalyse zu unterschiedlichen Operationalisierungen sowie
deren Bewertung


In der Versorgungsepidemiologie ist oftmals eine
Stratifizierung nach dem Schweregrad von Erkrankungen erwünscht. In den Routinedaten liegen hierzu nur wenige Angaben vor. Die Studie hat deshalb die folgenden Ziele:
die Erarbeitung einer
Übersicht zum Forschungsstand hinsichtlich    der Abbildung (Operationalisierung) von Schweregraden einer
   Erkrankung in Routinedaten (Literaturanalyse),
die Darstellung der vorhandenen Kodiergewohnheiten
   (Datenanalyse), sowie
die Generierung von Erkenntnissen zu den
Auswirkungen
   verschiedener Operationalisierungen von Schweregraden

   bei gleicher Erkrankung hinsichtlich vorab definierter Outcomes
   wie Ressourcenverbrauch und Versterben (Datenanalyse).
   Hierbei wird von der Hypothese ausgegangen, dass ein höherer
   Schweregrad einer Erkrankung mit einem höheren Ressourcen-
   verbrauch und/oder Versterben verbunden ist.
Als Datengrundlage wird die Versichertenstichprobe AOK Hessen/KV Hessen herangezogen.

Ingrid Köster, Dr. Ingrid Schubert

Laufzeit: Juli 2014 bis Juni 2015
Fördernde Institution: Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung - ZI

nach oben


Validierungsschritte und Prävalenzschätzungen
zu ausgewählten Erkrankungen auf der Basis
von GKV Routinedaten


In den letzten Jahren ist das Interesse an der Nutzung von Sekundär-
daten für die Versorgungsforschung deutlich gewachsen. Besonderes Augenmerk gilt deshalb der
Validität der Diagnosen, wobei auch andere Datenparameter hinsichtlich der Sorgfalt und Vollständigkeit ihrer Erfassung zu prüfen sind. Für das hier durchgeführte Vorhaben wird für ausgewählte Erkrankungen (Diabetes, Hypertonie, KHK, Herzinsuffizienz, Demenz, Rückenschmerzen, Tuberkulose und Apoplex) ein Vorgehen zur internen Validierung aufgezeigt (z. B. Informationsgewinn durch Heranziehung anderer Sektoren, Auswahl des Validierungszeitraums) und darauf beruhend Falldefinitionen für eine Prävalenz- bzw. Inzidenzschätzung vorgestellt. Leitidee des Projektes ist die Entwicklung eines Validierungskonzeptes, das sich routinemäßig anwenden lässt. Als Datenbasis wird die Versicherten-
stichprobe AOK Hessen/KV Hessen herangezogen.

Ingrid Köster, Peter Ihle, Dr. Ingrid Schubert

Laufzeit: Oktober 2007 bis März 2008
Fördernde Institution: Kassenärztliche Bundesvereinigung
Adressaten: Ärzteschaft, Krankenkassen, Versorgungsforscher

nach oben


EUROSTAT - Pilotprojekt zur Morbiditätsstatistik

Das 2002 vom Europäischen Parlament und Rat angenommene Aktionsprogramm der Gemeinschaft im Bereich der öffentlichen Gesundheit (2003-2008) zielt auf die Entwicklung einer gesund-
heitspolitischen Gemeinschaftsstrategie ab. Ein prioritärer Aktions-
bereich ist die Gesundheitsinformation mit dem Ziel vergleichbare Daten über die Gesundheit und über gesundheitsrelevante Verhaltensweisen der Bevölkerung zu erheben.

In diesem Sinne fördert die Europäische Kommission das »Pilotprojekt zur Morbiditätsstatistik«, zu dem eine Forschungsgruppe aus Estland und Litauen und für Deutschland die PMV forschungs-
gruppe die spezifischen nationalen Aspekte beitragen und Möglich-
keiten und Grenzen der internationalen Vergleichbarkeit bei der Morbiditätsstatistik herausarbeiten. Das Projekt zielt auf folgende Ergebnisse ab:
Es entwickelt Verbesserungsvorschläge und Kommentare zu einer
   bereits erarbeiteten Auswahlliste krankheits(gruppen)spezifischer
   Morbidität (oder von Erkrankungen) hinsichtlich Erhebungsumfang,
   Relevanz und Anwendbarkeit in der Routinemorbiditätsstatistik.

Mit dem Focus auf Krankenkassendaten wird in einer Matrix
   dargestellt, ob die vorhandenen Daten die Inzidenz und Prävalenz
   dieser Erkrankungen in der Bevölkerung beschreiben können mit
   Angaben zu Erfassungsgrad, Datenschutzbelangen, Datenqualität
   und Zukunftsentwicklung der Datenquelle. Datenquellen, mit denen
   die Krankenkassendaten verglichen werden bzw. die diese
   ergänzen könnten, werden beschrieben.

Die Inzidenz und Prävalenz ausgewählter Erkrankungen wird in
   einer Pilotauswertung von Krankenkassendaten der Teilnehmer-
   länder ermittelt. Die Ergebnisse werden mit anderen nationalen
   Datenquellen nach Vergleichbarkeit und Kompatibilität bewertet.
   Die internationale Vergleichbarkeit mit den Daten der Studien-
   partner wird vor dem Hintergrund von Unterschieden der Gesund-
   heitssysteme diskutiert.

Für Estland (Koordination): Luule Sakkeus, Liis Rooväli
(Ministry of Social Affairs; Tallinn)
Für Litauen: Aldona Gaizauskiene
(Lithuanian Health Information Center; Vilnius)
Für Deutschland: Dr. Ingrid Schubert, Dr. Veronika Lappe
(PMV forschungsgruppe, Universität zu Köln)

Laufzeit: April 2005 bis September 2006
Fördernde Institution: European Commission EUROSTAT
Adressaten: Europäische Kommission, Gesundheitsberichterstattung, Öffentliches Gesundheitswesen, Krankenkassen

nach oben

versorgungsepidemiologie
qualitätssicherung
sekundärdatenanalyse