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Datenschutzkonzept und Pseudonymisierungsdienst


Versichertenbezogene Gesundheits- und Sozialdaten - insbesondere Daten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) - werden zunehmend für andere als zu den primären Erhebungszwecken genutzt, vor allem für Fragen der Epidemiologie, Versorgungs-
forschung, Gesundheitsberichterstattung oder Gesundheitsökonomie (Sekundärdatenanalyse). Auch im seit 1. Januar 2004 geltenden Gesundheitsmodernisierungsgesetz ist eine Sammlung dieser Daten gesetzlich verankert worden.

Da es sich bei den Gesundheitsdaten um besondere Daten im datenschutzrechtlichen Sinn handelt, ist neben methodischer und medizinischer Expertise auch ein datenschutzrechtlich geprüftes Datenschutzkonzept mit Pseudonymierungsdienst ein notwendiger Bestandteil für die Erhebung und Nutzung dieser Daten.

Dieser Pseudonymisierungsdienst wurde in einem Projekt der Arbeitsgruppe »Datenschutz und Datensicherheit« der Telematik-
plattform für medizinische Forschungsnetze (TMF) konzipiert und mit Einrichtung eines Datentreuhänders implementiert. Hierbei ging es sowohl um die organisatorische Lösung als auch um die Umsetzung in eine
Pseudonymisierungssoftware.

Mit dem Pseudonymisierungsdienst für GKV-Daten konnte ein sowohl in organisatorischer als auch technischer Hinsicht datenschutz-
rechtlich unbedenkliches und geprüftes Verfahren implementiert werden.

Der Dienst kann auch in anderen Umgebungen, z. B. beim Export klinischer Daten in wissenschaftliche Datenbanken eingesetzt werden, d. h. immer in Bereichen, in denen Daten schnell, sicher und kostengünstig pseudonymisiert werden müssen.

Der Dienst kann von den Mitgliedern der Telematikplattform zu den jeweils gültigen Konditionen genutzt werden.

Peter Ihle

Laufzeit: April 2001 bis Januar 2004
Fördernde Institution: Telematikplattform für medizinische Forschungsnetze (TMF)
Adressaten: Einrichtungen des Gesundheitswesens, Gesundheits-
berichterstattung, Versorgungsforschung

versorgungsepidemiologie
qualitätssicherung
sekundärdatenanalyse