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Leitlinien


Die »Leitliniengruppe Hessen« versteht die Leitlinien als
Orientie-
rungs- und Entscheidungshilfen
für die Versorgungsaufgaben des Hausarztes. Die Leitlinien enthalten therapeutische Handlungs-
empfehlungen für typische Beschwerdebilder und Behandlungs-
situationen für den »Normalfall«. Patienten, die Besonderheiten aufweisen, müssen nach ihren individuellen Bedürfnissen behandelt werden. Besonderen Wert legt die Leitliniengruppe auf nicht medika-
mentöse und patientenaktivierende Maßnahmen und - soweit möglich - auf eine Evidenzbasierung der Empfehlungen.

Die Leitlinien werden - zum Teil in Kooperation mit Mitgliedern der »Ständigen Leitlinienkommission der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin« (DEGAM) - von einem oder mehre-
ren Leitlinienautoren entworfen, wobei sie sich an der Checkliste »Methodische Qualität von Leitlinien« im Leitlinien-Manual von AWMF und ÄZQ (ZaeFQu 2001; 95 Suppl.1) orientieren. Es werden vorhan-
dene evidenzbasierte Leitlinien herangezogen und
hausärztlich relevante Aspekte aufgenommen. Zusätzlich werden Literaturrecher-
chen - zum Teil durch das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ, Berlin) - durchgeführt und Studien bewertet. Die Formulierung der Leitlinie wird in mehreren Sitzungen der Leitlinien-
gruppe diskutiert und im Konsens verabschiedet.

Die generelle Arbeitsweise der Leitliniengruppe ist im Leitlinienreport (siehe Publikationen, Leitlinien) dokumentiert.

Die PMV forschungsgruppe unterstützt den Arbeitsprozess sowohl durch die Moderation der Sitzungen, durch Literatursuche sowie durch die technische Umsetzung der Arbeitsergebnisse in eine schriftliche Version der Leitlinie (Layout). Dies beinhaltet u. a. die Unterstützung des Arbeitsprozesses durch Strukturierung der Diskussion, durch Kurzbefragungen der Mitglieder zu ausgewählten Aspekten der Leitlinien sowie redaktionelle Vorschläge.

versorgungsepidemiologie
qualitätssicherung
sekundärdatenanalyse